Sofort auf dem ersten Blick erkennt man, dass die Bahn nicht fertig ist. Die Gebäude sind nicht voll verklinkert, und die Queue besteht nur aus Betonwänden mit einigen flackernden Lichtern und wenigen Überschriften aus der Story. Auch der Einzugbetrieb entstand aus der zeitlichen Verzögerung. Da man die Bahn unbedingt am ersten Saisontag in Betrieb nehmen wollte, fehlte dem TÜV die Zeit, um das Blocksystem zu testen. Daher ist zur Zeit nur der Betrieb mit einer Chaise erlaubt. Dies soll sich nach Ostern jedoch ändern.
Nachdem man einen der typischen, aber genial aussehenden Euro Fighter-Züge bestiegen hat, ging es aus dem Bahnhof hinaus in die demnächst noch folgende Themenfahrt. Danach folgt eine Rechtskurve und der dann anschliessende Drop lässt einen regelrecht in den Launch hineinfallen. Da man bereits mit recht hoher Geschwindigkeit auf den Beschleunigungstrack kommt, ist der Launch am Anfang recht zag. Hat man aber die ersten Meter hinter sich, zieht einen die Beschleunigung gut nach hinten. Dass man jedoch nicht aus dem Stand beschleunigt wird, trübt den Launch etwas. Und eine mir unbekannte Mitfahrerin sagte nur "Desert Race ist aber besser ..." .
Nach dem Launch verlässt man den Tower hinauf auf den Airtime Hill. Hier könnte die Airtime etwas knackiger sein. Es folgt dann der Stengel-Dive, der insbesondere auf den linken Plätzen richtig Spass macht. Dann folgt die nächste Weltneuheit: Der Buchtknoten ... Es handelt sich hierbei um 2 aneinandergehängte 270-Grad-Helices gefolgt von einer Zero G-Roll. Es lässt sich ganz nett fahren, aber hier von einer Weltneuheit zu sprechen ...
Nach der Zero G-Roll folgt die Einfahrt in den Tower, wo man kurz vor dem Lift gestoppt wird, um auf den "Mitnehmer" zu warten. Diese haken sich hinten in den Zug ein und befördern ihn im Dunkeln 90 Grad nach oben. Oben angekommen, soll wohl irgendwann eine Videoshow a la Mystery Mine folgen. Danach folgt der 97 Grad steile Absturz und der zweite ..., bevor es wieder heftig bergauf und in die Schlussbremse geht.